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Diakonisches Werk im Landkreis Potsdam-Mittelmark e.V.

Geschäftsstelle im Reißiger-Haus in Bad Belzig

Frau Berger

Kirchplatz 3
14806 Bad Belzig

Telefon (033 841) 31 774
Telefax (033 841) 45 078

E-Mail E-Mail:
Homepage: www.dw-potsdammittelmark.de

Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag von 8:30 Uhr bis 14:00 Uhr
oder nach Vereinbarung.


Aktuelle Meldungen

Bad Belziger Altstadtsommer 2019 - Kinderschminken

(02.09.2019)

Zum 21. Bad Belziger Altstadtsommer am 24. und 25. August 2019 waren die Schulsozialarbeiter der Bad Belziger Schulen auch am Schminkstand des Diakonischen Werkes anzutreffen. Bei bestem Sommerwetter wurden fleißig Einhörner, Eisköniginnen und Batman-Masken geschminkt.

 

Beim Eierlauf mit anschließendem Fische angeln hatten besonders die jüngeren Kinder einen Riesenspaß. Zur Belohnung gab es natürlich eine echte Urkunde.

 

Die Kids fanden es super - und wir auch!!!  :o)

Foto zur Meldung: Bad Belziger Altstadtsommer 2019 - Kinderschminken
Foto: Mächtiger Andrang am Schminkstand der Diakonie

Wendezeit in der Provinz

Reetz Wie haben sich die Menschen nach der Wende politisch engagiert? Wie sind sie mit der neu gewonnenen Demokratie umgegangen? Welche Erfahrungen haben sie gemacht? Diese und andere Fragen stellten sich zwölf Schüler aus Bad Belzig und Treuenbrietzen am vergangenen Wochenende innerhalb eines Projektes. Im Rahmen des 1. Radio Courage Camps auf dem Sensthof in Reetz entstanden dabei Audiobeiträge, die auf dem YouTube Kanal Radio Courage zu hören sind. Die Aktion geht auf ein Projekt der Gesamtschule Treuenbrietzen zurück, bei dem Geschichten über Menschen in Erfahrung gebracht wurden, die im Alltag besonders mutig gehandelt haben. Daraus wurde nun ein neues Projekt, welches sich mit Recherchen über solche Handlungen nach der Wende beschäftigt. Unterstützt wurden die Jugendlichen dabei von den Pädagogen Judith König, Benjamin Mache und Sven Gatter. Träger des Projektes ist das Diakonische Werk im Landkreis Potsdam-Mittelmark e.V., initiiert wurde es von Sven Gatter und Benjamin Mache. Finanziert wird das Jugend-Projekt mit Fördermitteln, die vom lokalen Aktionsplan LAP "Hoher Fläming", von der brandenburgischen Landesbeauftragten zur Aufarbeitung der kommunistischen Diktatur (LAkD) und aus dem Sozialraumbudget der Stadt Treuenbrietzen stammen. Dabei führten die Jugendlichen nicht nur Gespräche. Sie produzierten die Audiobeiträge selbst und bekamen dazu das grundlegende Wissen vermittelt. Am Wochenende hatten die Jugendlichen nun die Möglichkeit, mit Zeitzeugen zu sprechen. Vorbereitend wurde eine Chronik der friedlichen Revolution  in der Region in Form eines Zeitstrahls erstellt. Man kennt die Berichte über die großen Städte wie Leipzig, Dresden oder Berlin, die noch heute im Fernsehen gezeigt werden. Aber was ist in der "Provinz" passiert? "Die Jugendlichen waren sofort interessiert und begeistert", so Sven Gatter. Zumal es keine schulisch verordnete, sondern eine Freizeitgestaltung war.

In einem Gruppengespräch mit sechs zur Zeit der Wende politisch Aktiven konnten die Jugendlichen ihre Fragen stellen und daraus neue entwickeln. Immerhin waren nun drei unterschiedliche Generationen am Tisch. Diejenigen, die zur Wende in der Mitte ihres Lebens standen, jene, die damals Kinder waren und die, die noch gar nicht geboren waren. In den Einzelgesprächen ging es thematisch schon mal etwas tiefer, nämlich ins Familiäre. Wie beim Gespräch mit Wilfried Westram. Der ehemalige Lehrer hat über die Wendezeit und seine eigene politische Tätigkeit in Treuenbrietzen viel Material gesammelt, welches die Jugendlichen jetzt einsehen konnten. Und er erzählte, wie es zu DDR-Zeiten war und wie er und andere mit der neuen Meinungsfreiheit umgegangen sind. Dabei lief natürlich nicht alles so, wie man es sich vorgestellt hatte, denn die meisten hatten von Geschäftsordnungen auf Versammlungen keine Ahnung. So kam es zu Konflikten mit den "Neubürgern" aus dem Westen, die sich viel besser auskannten. Aber die Jugendlichen interessierten sich auch dafür, wie Wilfried Westram seine eigenen Kinder erzogen hat. Und er antwortete mit einem Satz, der nichts von seiner Gültigkeit eingebüßt hat: "Ich habe sie so erzogen, alles was sie sehen und hören zu prüfen."

 

Eva Loth, 16.08.2019 MAZ

Foto zur Meldung: Wendezeit in der Provinz
Foto: Julian Beubler und Noah Ruppel im Gespräch mit Wilfried Westram. Der ehemalige Lehrer sammelte über die Wendezeit und seine eigene politsche Tätigkeit in Treuenbrietzen Material, welches Jugendliche einsehen konnten Foto: E. Loth

Radio Courage Camp zur Friedlichen Revolution 1989

Schüler verarbeiten friedliche Revolution Projekt-Wochenende im Seminarhof Reetz Reetz. Erinnerungen an die friedliche Revolution von 1989 in der DDR stehen im Mittelpunkt eines Workshops, den Schüler des Fläming-Gymnasiums sowie der Gesamtschule Treuenbrietzen jetzt am zweiten August-Wochenende im Seminarzentrum „Sensthof“ in Reetz absolvieren. Das Treffen dient der Fortsetzung der Arbeit am gemeinsamen Schulprojekt „Radio Courage“. In diesem Rahmen ergründen zwölf Jugendliche aus dem Landkreis Potsdam-Mittelmark, was es im Zuge der Revolution und dem damit beginnenden ostdeutschen Transformationsprozess bedeutete, couragiert zu handeln. „Ihre Recherche-Ergebnisse bereiten sie als Audiobeiträge auf, um sie später über den Youtube-Kanal von Radio Courage veröffentlichen zu können“, erklärt Sven Gatter. Er hatte das Radio-Projekt einst im Jahr 2016 gemeinsam mit seinem Kollegen Benjamin Mache ins Leben gerufen. Seither setzen sie es für demokratiebildende
und medienpädagogische Lernformate ein. Inzwischen sind bereits 21 Episoden produziert worden und im Internet für jedermann jederzeit abrufbar.


In Reetz wollen die Schüler den politischen Umbruch und die
beginnende Demokratisierung in Potsdam-Mittelmark ergründen.
Der Prozess soll gewürdigt werden „als ein bis dahin nicht
gekannter Akt couragierten Handelns“, erklärt Gatter.
Geplant sind dazu Interviews mit sechs Zeitzeugen der Region,
um den Ereignissen von 1989 und den subjektiv ahrgenommenen
Stimmungen des gesellschaftlichen Umbruchs nachzuspüren.
Im Mittelpunkt stehen soll das Engagement an Runden Tischen sowie in neu gegründeten kommunalpolitischen Initiativen
und Parteien. Aus den Interviews produzieren die Schüler Audiobeiträge, die dann auf dem Youtube-Kanal von Radio Courage präsentiert werden.

 

Thomas Wachs - Märkische Allgemeine Zeitung

Es knallt an der „Carl-von-Ossietzky“ Oberschule mit angegliederter Primarstufe

(12.12.2018)

Und zwar richtig laut. Erst explodiert ein Schuh und fliegt dabei 4 m in die Luft. Dann eine Pfote eines Schweines. Der Schreck über den lauten Knall sitzt bei den je rund 100 Schülerinnen und Schülern der Klassen 8 und 9 tief. Die Polizisten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes haben sehr gute Arbeit geleistet:

An zwei Tagen wurden rund 100 Schülerinnen und Schüler über die Aufgaben und Zuständigkeiten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes der Polizei und über die Folgen der Benutzung von illegalen Feuerwerkskörpern aufgeklärt.

Über 70 Jahre nach Beendigung des 2. Weltkrieges sind noch lange nicht alle Kampfmittel gefunden worden. Das Land Brandenburg weist den höchsten Anteil an kampfmittelbelasteten Gebieten der Länder der Bundesrepublik Deutschland auf. Rund 392 000 ha seiner Gesamtfläche gelten noch als belastet. In jedem Jahr werden durch den Kampfmittelbeseitigungsdienst (KMBD) Hunderte Tonnen verschiedenster Kampfmittel, wie zum Beispiel: Spreng- und Brandbomben, Minen, Nahkampfmittel (z.B. Handgranaten), Granaten, Raketen und Unmengen an Kleinmunition (z.B. Infanteriemunition) vernichtet. Die Schüler wissen nun, wie solche Kampfmittel aussehen können und dass sie beim Auffinden solcher Gegenstände die Polizei informieren müssen.

Das Jahr nähert sich seinem Ende. Den Jungs macht das Knallen mit Böllern großen Spaß. Abgeschreckt durch verschiedene Bilder und dem Experiment sollten alle wissen, dass eigenes Experimentieren mit den Böllern lebensgefährlich sein kann.

Wir bedanken uns bei den Beamten der Polizei für ihre hervorragende Aufklärungsarbeit und wünschen allen ein friedliches Weihnachtsfest!

 

Jördis Freiwald

Schulsozialarbeiterin

Foto zur Meldung: Es knallt an der „Carl-von-Ossietzky“ Oberschule mit angegliederter Primarstufe
Foto: Die Wucht der Explosion wird an dieser zerfetzten Schweinepfote deutlich.

Zusammenarbeit besiegelt

(29.11.2018)

Mit Beginn des Schuljahres 2018/2019 wurde das Treuenbrietzener Gymnasium "Am Burgwall" in eine Gesamtschule umgewandelt. Am selben Standort haben fortan die Schüler*innen ab der Klassenstufe 7 die Möglichkeit, alle weiterführenden Schulabschlüsse anzustreben. Dabei werden sie auch durch die schulische Sozialarbeit des Diakonischen Werkes im Landkreis Potsdam-Mittelmark e.V. begleitet. Die Partnerschaft zwischen Schule und Schulsozialarbeit, die bereits seit vielen Jahren erfolgreich besteht, wurde nun durch einen aktualisierten Kooperationsvertrag an die neuen Bedingungen der Gesamtschule angepasst und durch Kathleen Berger (Geschäftsführerin Diakonisches Werk im Landkreis Potsdam Mittelmark e.V.), Gerd Ulbrich (Schulleiter Gesamtschule Treuenbrietzen) und Sven Gatter (Schulsozialarbeiter) bekräftigt.

Foto zur Meldung: Zusammenarbeit besiegelt
Foto: Herr Ulbrich, Frau Berger und Herr Gatter mit den neuen Kooperationsvereinbarungen

Landestreffen der Schulen ohne Rassismus

(23.11.2018)

Begleitet von Jördis Freiwald und Sven Gatter (Schulische Sozialarbeit, Diakonisches Werk im Landkreis Potsdam-Mittelmark e.V.) haben Schüler*innen der Oberschule Werder und der Gesamtschule Treuenbrietzen am 20. Landestreffen der Schulen ohne Rassismus teilgenommen. Nachdem im Brandenburgischen Landtag alle Teilnehmer*innen zunächst durch Britta Ernst, Ministerin für Bildung, Jugend und Sport, begrüßt wurden, fanden zahlreiche Workshops zu den Themen "Globales Lernen", "Gesellschaft gestalten", "Antisemitismus in der Schule" und "Hatespeech im Netz" statt. Den Höhepunkt der Veranstaltung bildeten die verschiedenen Musik- und Kulturbeiträge der Brandenburgischen Schüler*innen und des Berliner Rappers Matondo. Dabei legte auch die Treuenbrietzener Schülerband "Creepy Windbag" einen fulminanten Auftritt hin. Ein ausführlicher Bericht vom Landestreffen kann bei MAZ-Online nachgelesen werden:

www.maz-online.de/Lokales/Potsdam-Mittelmark/Treuenbrietzen/20-Jahre-Schule-ohne-Rassismus-gefeiert

Foto zur Meldung: Landestreffen der Schulen ohne Rassismus
Foto: Landestreffen der Schulen ohne Rassismus

Projekt der Niemegker Schulsozialarbeiterin ausgezeichnet

(25.10.2018)

Die Freude war groß als ein Brief der Mittelbrandenburgischen Sparkasse in die Geschäftsstelle des Diakonischen Werkes im Landkreis Potsdam-Mittelmark flatterte.

 

Das Projekt "Full of Memories" der Schulsozialarbeitern Frau Lübbers an der Niemegker "Robert-Koch"-Grundschule wurde ausgewählt, um in einem feierlichen Akt mit einer Spende ausgezeichnet und gewürdigt zu werden. Die Freude war umso größer, da Frau Lübbers erst seit dem Sommer an der Grundschule tätig ist und mir ihrem Konzept gleich die Jury der MBS überzeugen konnte. 

 

Unter dem Motto "Full of Memories" soll den Schülern mit dem Graffiti-Projekt die Möglichkeit geboten werden, ein Kunstwerk aus ihren persönlichen Erinnerungen an ihre Schulzeit zu gestalten, weiter zusammenzuwachsen und Zusammenhalt zu erfahren. Die Schüler sind dabei aktiv in die Prävention von Vandalismus an ihrer Schule eingebunden und erfahren im gleichen Zug, wie viel Arbeit in so einem großen Kunstobjekt steckt. Sie erhalten außerdem Kenntnisse über moderne Techniken und Methoden der Graffitikunst, welche nicht im Schulunterricht angeboten werden können. Die Schule stellt dafür eine Wand des Atriums zu Verfügung, die beonders bei Schulhöhepunkten genutzt wird.

 

Als Träger die Schulsozialarbeit an der Grundschule in Niemegk und somit auch als Projektträger bedanken wir uns an dieser Stelle ganz herzlich bei der Mittelbrandenburgischen Sparkasse in Potsdam!

Foto zur Meldung: Projekt der Niemegker Schulsozialarbeiterin ausgezeichnet
Foto: Frau Berger und Frau Lübbers freuen sich über die Förderung des Projektes


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